Im Jahr 1964 nach einem US-amerikanischen Vorbild in Düsseldorf gegründet, hat der ADC heute seinen Sitz in Deutschlands Hauptstadt Berlin. Zusammengeschlossen haben sich Kreative aus den Bereichen Werbung, Wort, Bild, Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Funk, Film, Interaktive Medien und räumliche Inszenierung. Ziel des ADC ist, die kreative Leistungen in Deutschland sowie den Kreativitätsfaktor in der Wirtschaft zu fördern und den Nachwuchs zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der große ADC-Wettbewerb im April und der Nachwuchswettbewerb im Oktober veranstaltet. Die Arbeiten werden nach den ADC Kriterien u.a. Originalität, Klarheit und Überzeugungskraft von der Jury, bestehend aus über 300 ADC - Mitgliedern, bewertet. Für die Gewinner gibt es Preise wie die begehrten ADC Nägel in Gold, Silber und Bronze oder eine Auszeichnung. Der ADC ist der übergeordneten Dachorganisation ADC of Europe (ADC*E) angeschlossen.
Seit 1959 veröffentlicht Communication Arts das Beste der visuellen Kommunikation aus aller Welt. Um herausragende Arbeiten zu finden und ihnen eine Plattform zu bieten, fördert Communication Arts kreative Wettbewerbe. Mit mehr als 10.000 Einreichungen jährlich gehört der Communication Arts Design Annual Award zu den größten und beliebtesten weltweit. Weniger als 3% erhalten die begehrte Ehrung des »CA Award of Excellence« und werden im erscheinenden Design Annual (mehr als 70.000 Exemplare weltweit) veröffentlicht.
Das kanadische COUPE Magazin erscheint zwei mal im Jahr und publiziert einen inhaltlichen und visuellen Mix aus den Bereichen Design, Kunst, Technologie und Kultur. Das Magazin selbst hat aufgrund seiner Form und innovativen Gestaltung schon viele internationale Designpreise gewonnen. Auch deshalb hat der jährlich veranstaltete »COUPE International Design and Image Competition« ein sehr hohes Niveau an Design- und Produktionsstandards. Die prämierten Projekte kommen aus der ganzen Welt, deutsche Arbeiten sind bislang selten vertreten (ähnlich wie beim Communication Arts Annual).
Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Der Preis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt. Um den Designpreis kann man sich nicht bewerben, vielmehr erfolgt die Nominierung der Erzeugnisse durch die Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder bzw. durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zudem kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb um den Designpreis teilnehmen, wenn sein Produkt bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet wurde. Daher wird der Designpreis auch als »Preis der Preise« bezeichnet.
Der GDC ist der größte global umfassende Designwettbewerb in China. Er wird alle zwei Jahre veranstaltet und wurde 1992 von der Shenzhen Graphic Design Association ins Leben gerufen. Heute gehört der GDC zu den einflussreichsten Design Biennalen des asia-pazifischen Raums. Neben dem Wettbewerb umfasst der GDC auch Vorlesungen, Vortragsreihen, Ausstellungen und natürlich die offizielle Preisverleihung.
Seit 1953 steht iF für kompetente, seriöse Diensleistungen an der Schnittstelle von Design und Wirtschaft und ist heute mit seinen sechs iF Wettbewerben eines der international größten und renommiertesten Designzentren. Neben den eigenen iF Wettbewerben betreut das Team zahlreiche Projekte und bietet ein vielfältiges Know-How in den Bereichen der Wettbewerbskonzeption und-organisation sowie rund um Design- und wirtschaftsrelevante Fragestellungen. Der iF-Award gehört zu den international renommiertesten Designpreisen. Der iF communication design award, einer der sechs iF Wettbewerbe, ist in den größten deutsche Rankings von PAGE, W&V und Horizont gelistet.
Der Wettbewerb: Der „istd award“ ist ein internationaler, typografisch-orientierter Designwettbewerb, der sehr strenge Anforderungen an die Jurierung der eingereichten Arbeiten stellt. Die „International Society of Typographic Designers“, kurz „ISTD“ ist eine englische Organisation, die bereits 1928 unter dem Namen „British Typographers Guild“ von Vincent Steer gegründet wurde. Der ISTD verzeichnet jährlich wachsende Mitgliederzahlen und entwickelt beständig Beziehungen zu Designerpersönlichkeiten und Organisationen rund um die Welt.
Jedes Jahr werden Kommunikationsdesigner, Agenturen, Druckereien und deren Auftraggeber eingeladen, um sich mit ihren besten Geschäftspapieren und Formularen, wie Fragebögen und Rechnungen, dem Wettbewerb zu stellen. Mit diesem MFG Award fördert der bvdm die Qualitätsverbesserung dieser Druckerzeugnisse.
Der red dot design award ist ein international anerkannter Wettbewerb, dessen Trophäe, der red dot, sehr begehrt und geschätzt wird. Mit mehr als 10.000 Anmeldungen aus 60 Ländern und nur ca. 300 Auszeichnungen pro Jahr zählt der red dot design award zu den größten Designwettbewerben weltweit und erhält er auch in der breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit. Der red dot wird an Arbeiten verliehen, die sich durch herausragende Designqualität auszeichnet. Für eine hohe Objektivität bei der Auswahl der Gewinnerprodukte werden Designexperten und namenhafte Designer aus aller Welt ausgesucht. Diese beurteilen selbstständig und unabhängig nach den verschiedenen Kriterien Innovation, Funktionalität, formale Qualität, Ergonomie, symbolischer und emotionaler Gehalt sowie den Selbsterklärungsaspekt des Produktes.
Der Type Directors Club (TDC) ist eine internationale Vereinigung (gegründet im Jahre 1946), mit Sitz in New York, die sich der Förderung der Typografie in allen ihren Formen widmet. Jährlich findet ein Typografie-Wettbewerb statt, an dem seit 1965 auch internationale Typografen mit ihren Arbeiten teilnehmen können. Mittlerweile schon ein Standard-Werk für Gestalter und Typografen, ist das Jahrbuch des Type Directors Club, das die prämierten Arbeiten zusammenfasst und neben der erwähnten Type Directors Club Medal als zusätzliche Auszeichnung gilt. Es werden typografische Arbeiten, Schriftgestaltungen und in den letzten Jahren auch rein typografische Anwendungen im Raum, wie auch im Interface-Design präsentiert. Seit einigen Jahren gewinnt die steigende Zahl der deutschen Gewinner immer mehr an Bedeutung.
1992 wurde der Walter Tiemann Preis erstmals vergeben und alle zwei Jahren ausgetragen. Er wird international ausgeschrieben und ausschließlich über Spenden finanziert. Mit diesem Preis wird die Gestaltungsleistung von Typografen und Illustratoren gewürdigt. Der Wettbewerb richtet sich an jene, die außerhalb der etablierten Verlage Innovationsräume schaffen und ihre künstlerischen Ideen mit großem Engagement verwirklichen. Zur Wettbewerbsentscheidung lädt der Verein zur Förderung von Grafik und Buchkunst eine Jury bestehend aus ausgewiesenen Fachleuten an.